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Ich bin den Weg selbst gegangen.

Bevor ich über Veränderung sprechen konnte, musste ich selbst lernen, sie zuzulassen. Mein eigener Weg hat mir gezeigt, dass innere Stärke nicht einfach da ist – sie wächst mit jedem Schritt, den wir gehen.

Sabine Pützer lächelt in die Kamera

Wer ich bin und was mich trägt

Ich bin Sabine Pützer – Autorin von „Lauf, Bine, lauf!“ und Speakerin. Als Fitnesstrainerin begleite ich Menschen mit viel Freude in die Bewegung. Mein Weg als Ernährungsfachwirtin, Laufcoach und Yogalehrerin hat mich dabei erleben lassen, wie viel sich verändern kann, wenn Menschen beginnen, sich selbst und ihren Körper wieder bewusst wahrzunehmen.

Doch hinter all dem steht auch meine ganz persönliche Geschichte. Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der Übergewicht meinen Alltag und mein Lebensgefühl stark geprägt hat. Mit dem Laufen begann für mich ein Weg, der viel mehr verändert hat als nur meinen Körper. Ich fand darin einen Anker – etwas, das mir Kraft, Vertrauen in mich selbst und immer wieder neuen Mut gegeben hat. Und dieser Anker hat mich auch durch eine der schwersten Zeiten meines Lebens getragen: meine Krebserkrankung.

Ich habe gelernt, dass wir nicht immer wissen müssen, wohin der Weg führt. Manchmal reicht der Mut für den ersten Schritt. Und dann für den nächsten. Es geht nicht darum, schneller oder weiter zu kommen als andere, sondern darum, den eigenen Weg zu entdecken und sich dabei selbst immer ein Stück näherzukommen.

Genau darüber schreibe und spreche ich heute. Ich möchte Menschen Mut machen, loszugehen, Veränderungen zuzulassen und darauf zu vertrauen, dass auch kleine Schritte etwas Großes bewegen können. Denn manchmal beginnt die wichtigste Reise unseres Lebens genau dort, wo wir anfangen, wieder auf uns selbst zu hören.

Der Weg. Kilometer für Kilometer

Viele einzelne Schritte.

Sabine Pützer läuft am Nord-Ostsee-Kanal

Wo mein Weg begann

Am Anfang stand nicht der große Entschluss, alles zu verändern. Da war zunächst das Gefühl, mich selbst ein Stück weit verloren zu haben. Mein Übergewicht war das, was man von außen sehen konnte – doch viel entscheidender war, was in mir passiert war: Ich hatte aufgehört, daran zu glauben, selbst etwas verändern zu können. Noch wusste ich nicht, dass genau hier mein Weg beginnen würde.

Der erste Schritt

Mein erster Lauf war eigentlich noch gar keiner. Es waren nur ein paar Minuten – unsicher, ungewohnt und weit entfernt von dem, was ich mir unter Laufen vorgestellt hatte. Aber ich war losgegangen. Und genau darin lag etwas Entscheidendes: Ich spürte zum ersten Mal seit Langem, dass ich selbst etwas verändern kann. Aus diesem kleinen Schritt wurde ein nächster – und langsam begann ich, wieder an mich zu glauben.

Als der Weg plötzlich ein anderer wurde

Mitten auf meinem Weg kam die Krebsdiagnose – und plötzlich war vieles anders. In dieser Zeit wurde das Laufen, das längst zu meinem Anker geworden war, auf eine ganz neue Weise wichtig. Nicht, weil ich immer stark sein musste, sondern weil ich gelernt hatte, in kleinen Schritten zu denken: nicht an die ganze Strecke, sondern an das, was als Nächstes vor mir lag. Schritt für Schritt, Tag für Tag. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass innere Stärke wachsen kann – und dass wir oft viel mehr in uns tragen, als wir selbst glauben.

Eine Ziellinie, die einmal unmöglich schien

Der New-York-Marathon war nie der große Plan. Er wurde möglich, weil aus einem kleinen Schritt irgendwann viele geworden waren. Als ich nach 42,195 Kilometern die Ziellinie überquerte, war das deshalb so viel mehr als das Ende eines Marathons. Es war ein Moment, der sichtbar machte, wie weit mich mein Weg getragen hatte – von den ersten unsicheren Schritten bis zu einem Ziel, das ich mir früher niemals zugetraut hätte. Und vielleicht war die wichtigste Erkenntnis dabei: Nicht die Ziellinie hat mich verändert, sondern der Weg dorthin.

Das Laufen war mein Instrument für Veränderung. Mein Anker, mein Weg und manchmal auch mein Halt. Heute geht es mir darum, Menschen zu ermutigen, ihren eigenen Weg zu finden und loszugehen.

Sabine Pützer läuft auf einem langen Deichweg am Wasser
Sabine Pützer schreibt an einem Tisch
Sabine Pützer lacht auf einem Bürostuhl
Sabine Pützer von hinten, laufend auf einem Weg am Wasser

Stationen

2006 bis 2027 – sechs Meilensteine, an denen sich mein Leben verändert hat.

Die Linie ist kein Trainingsdiagramm. Sie zeigt, wie der Weg verlaufen ist: lange stetig bergauf, 2024 ein Einbruch – und danach der steilste Anstieg.

  1. 2006

    Der erste Schritt.

    Der erste Lauf. Aufbruch.

  2. 2016

    Erster Halbmarathon.

    Braunschweiger Lauftage. Das Dranbleiben hat mich belohnt.

  3. 2024

    Erster offizieller Marathon.

    Hamburg. Sieben Wochen später: die Krebsdiagnose.

  4. 2025

    Der New York City Marathon.

    Das Laufhighlight meines Lebens.

  5. 2026

    „Lauf, Bine, lauf!“ erscheint.

    Goldegg Verlag.

  6. Ausblick 2027

    Autorin und Speakerin.

    Themen: Veränderung, Resilienz, Mut & Selbstvertrauen.

Und was ist Dein nächster Schritt?

Vielleicht beginnt er mit einer Idee, einem neuen Blickwinkel oder einem Impuls, der etwas in Bewegung bringt. Wenn Du Dir meine Geschichte und meine Botschaft für Deine Veranstaltung, Dein Unternehmen oder Dein Team wünschst, freue ich mich darauf, von Dir zu hören. Lass uns ins Gespräch kommen.

Sabine Pützer im Gespräch